DBI Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
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Projektstart Verbundprojekt: Schaffung einer GIS-Online-Plattform für den Aufbau einer Flüssigerdgasinfrastruktur (LNG-GIS)

Erfolgreichem Projektstart folgt Austausch mit weiteren Projekten des Förderprogramms mFUND

Visulisierung der Projektergebnisse LNG-GIS © DBI 2017
Visulisierung der Projektergebnisse LNG-GIS © DBI 2017

Das vom BMVI im Rahmen des Förderprogramms mFUND geförderte Verbundprojekt „LNG-GIS“ ist im April 2017 gestartet. Involviert sind neben der DBI - Gastechnologisches Institut Freiberg gGmbH die Nexiga GmbH aus Bonn sowie die Software-Service John GmbH aus Ilmenau. Dem Kick-Off am 15.05.2017 folgt ein Treffen aller im Rahmen von mFUND geförderten Institutionen am 02.08.17 in Berlin.

Flüssigerdgas (liquified natural gas; LNG) ist ein verfügbarer alternativer Kraftstoff für den Schwerlastverkehr. Mit dieser erprobten Technologie ist es möglich, die Emission von Schadstoffen, CO2 sowie Lärm gegenüber dieselbetriebenen Lastkraftwagen zu reduzieren. Aktuell besteht jedoch nur bedingt die Möglichkeit, LNG in Deutschland zu beziehen, da es an einem flächendeckenden LNG-Tankstellenversorgungsnetz fehlt.

Das Vorhaben unterstützt die LNG-Nutzung als emissionsarme Kraftstoffalternative im Bereich Schwerlasttransporte. Der Aufbau eines LNG-Tankstellennetzes ist hierzu erforderlich. Daher soll eine Online-Plattform auf Basis von Geoinformationssystemen (GIS) geschaffen werden, welche ein wichtiges und umfassendes Werkzeug für die Etablierung einer LNG-Infrastruktur darstellt. Gleichzeitig sollen die Vorteile, aber auch Einsatzgrenzen von LNG im Schwerlasttransport lokal hochauflösend aufgezeigt und so eine wichtige kommunale Planungsgrundlage geschaffen werden.

Die GIS-Online-Plattform soll aus mehreren Modulen bestehen. So werden Vorzugsstandorte für LNG-Tankstellen identifiziert und gleichzeitig Regionen ausgewählt, in welchen ökologische Vorteile durch den LNG-Einsatz im Verkehrsbereich zu erwarten sind. Weiterhin erfolgt die Analyse des tages(zeit)-abhängigen Mobilitätsverhaltens mit dem Ziel, Entlastungsmöglichkeiten durch eine Verlagerung in weniger verkehrsintensive Tageszeiten aufzuzeigen. Die Module sind für ein Testgebiet zu validieren und auf Plausibilität zu prüfen.
Am 15. Mai fand in den Räumlichkeiten der DBI - Gastechnologisches Institut Freiberg gGmbH (DBI) das Kick-Off Meeting mit den Partnern statt. DBI als Koordinator bringt Kenntnisse der LNG-Versorgungsinfrastruktur ein. Weiterhin wird die umfangreiche DBI-GIS-Datenbank zur Lösung der Fragestellungen genutzt. Die Nexiga GmbH besitzt seit über 30 Jahren große Erfahrung im Bereich der Datenaufbereitung und Datenveredelung von amtlichen Daten, deren Erhebung und Strukturierung. Die Software-Service John GmbH ist seit über 20 Jahren auf dem Gebiet der Programmierung von Tools, CAD- und Geoinformationssystemen sowie Datenbanken für geodätische Anwendungen tätig. Im November 2016 erhielt das Unternehmen den Innovationspreis Thüringen in der Kategorie „Digitales & Medien“, den wichtigsten Wirtschaftspreis Thüringens. Alle Partner bringen ihr Knowhow in das Projekt mit einer Laufzeit von 12 Monaten ein. Gemeinsam wird an der Entwicklung eines GIS-basierenden Planungstools gearbeitet.

Das Projektergebnis ist die Darstellung der Machbarkeit der beschriebenen Aufgabenstellung insbesondere für ein Testgebiet. Hierbei ist neben der Methodikentwicklung die Erstellung einer GIS-Online-Plattform zur Visualisierung der Ergebnisse Kern des Projektes. Im Rahmen eines auf den Ergebnissen der Förderlinie 1 aufbauenden Nachfolgeprojektes ist die methodisch-technische Umsetzung für Deutschland avisiert.

Das BMVI ermöglicht zudem einen intensiven Austausch zwischen den geförderten Projekten. Die mFUND-Konferenz des BMVI unter dem Motto „Ein Jahr digitale Innovationen für die Mobilität 4.0“ findet am 2. August 2017 in Berlin statt. Vertreter des DBI werden im Rahmen dieses Treffens das Projekt „LNG-GIS“ näher vorstellen.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

Mehr Informationen

www.dbi-gti.de/dbi-gti-potential-und-standortanalysen.html
www.bmvi.de

 

Medienkontakt Emily Schemmel

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