DBI Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
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Gasnetze / Gasanlagen

Integration fluktuierender erneuerbarer Energien durch konvergente Nutzung von Strom und Gasnetzen –Konvergenz Strom- und Gasnetze

Logo KonStGas [Quelle: DBI 2013]

Die hohe Volatilität und schwierige Planbarkeit der regenerativen Stromerzeugung führt zu einer zunehmenden Entkopplung von Stromproduktion und -verbrauch. Damit ändert sich die Energieversorgung rapide von einer verbrauchs- zu einer angebotsgesteuerten Struktur und es öffnet sich die Schere zwischen der steigenden Erzeugung fluktuierender erneuerbarer Energiequellen einerseits und der verminderten Kapazität zur Deckung von Lücken durch Kraftwerke andererseits.

Entscheidend ist daher der Aufbau von Speichertechnologien und -kapazitäten. Dabei werden kostengünstige und mit minimalen Energieverlusten verbundene Speicher- und Erzeugungstechnologien angestrebt. Im Projekt „KonStGas – Integration fluktuierender erneuerbarer Energien durch konvergente Nutzung von Strom und Gasnetzen“ haben sich 13 Forschungseinrichtungen und drei Netzbetreiber unter der Leitung des DBI-Gastechnologischen Instituts Freiberg zusammengeschlossen. Das Konsortium will die Chancen, die sich aus der Kopplung von Strom- und Gasnetzen ergeben, technisch und volkswirtschaftlich untersuchen.
Die Verbundpartner analysieren die Strom- und Gasnetze, um die Vorteile und Potentiale einer Kooperation beider Transportsysteme in ihrer Funktion als Energiespeicher herauszuarbeiten und die tages- und saisonal abhängige Dynamik aus Angebot und Nachfrage zu nutzen. Dabei liegt der Fokus der Untersuchung auf Umwandlungskapazitäten von Strom aus Erneuerbaren Energien in erneuerbare Gase mittels Elektrolyse und Methanisierung – Stichwort „Power-to-Gas“.

Nur eine Analyse des gesamten Energieversorgungssystems ermöglicht die Übersicht über alle Marktprozesse und verhindert Fehler durch die Bevorzugung einzelner Versorgungsstränge.
Das Projekt wird im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ mit 3,05 Millionen Euro gefördert. In dieser ressortübergreifenden Initiative stellt das BMU gemeinsam mit dem BMWi und dem BMBF in einer ersten Phase rund 200 Millionen Euro für Forschungsvorhaben bereit. Ziel ist es, eine große Bandbreite von Speichertechnologien für Strom, Wärme und andere Energieträger weiter zu entwickeln.

 

Ansprechpartner

M. Eng. Jens Hüttenrauch
Teamleiter für Netzprojekte

  (+49) 341  -24 57-128
  (+49) 341 - 24 57-137

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  jens.huettenrauch@dbi-gruppe.de