DBI Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
DBI-Gruppe Slogan

Projektstart CO2-Selekt - Gewinnung von Kohlendioxid aus heißen industriellen Abgasen

Bei der Herstellung von Baustoffen wie Zement, Kalk und Stahl fallen technologisch bedingt kohlendioxidhaltige Abgase an. Im Oktober 2016 startete unter der Leitung der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH das Projekt „CO2Selekt“. Mit diesem soll die Möglichkeit untersucht werden, aus heißen, feuchten und staubhaltigen Abgasen der Kalk- und Stahlindustrie das CO2 abzutrennen und als Rohstoff nutzbar zu machen.

Eine Möglichkeit der Abtrennung von CO2 aus Gasströmen besteht im Einsatz von Membranen. Das Projekt CO2Selekt erfordert temperaturstabile Membranen, da die Abgastemperatur weit über 100°C liegt. Anorganische Membranen sind temperaturstabeile Membranen, im Projekt soll die CO2-Abtrennung mit robusten, nanoporösen Membranen auf Kohlenstoffbasis untersucht werden. Die Staublast ermöglicht jedoch keine direkte Beaufschlagung der keramischen Membranen mit dem Abgas. Es ist daher eine vorherige Entstaubung ohne Verdünnung des Abgasstromes notwendig.

Die Laufzeit des Projektes beträgt 3 Jahre, es sind eine Forschungseinrichtung sowie fünf Firmen in das Projekt eingebunden. Das Fraunhofer IKTS in Hermsdorf ist der Erfahrungsträger für die Membransynthese und Filtertechnik. Die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH führt Labortests durch und ist verantwortlich für den Bau und Betrieb der Pilotanalage. Es sind drei Firmen der Kalkherstellung Projektpartner, die Walhalla Kalk GmbH, die Wünschendorfer Dolomitwerk GmbH sowie die Johann Bergmann GmbH & Co. KG. Die Stahlhersteller sind im Projekt durch die BGH Edelstahl Freital GmbH vertreten.

Das Projekt wird im Rahmen der Fördermaßnahme „CO2Plus- Stoffliche Nutzung von CO2 zur Verbreiterung der Rohstoffbasis“ vom Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Weitere Informationen zur Fördermaßnahme sind unter www.fona.de/de/co2plus-stoffliche-nutzung-von-co2-zur-verbreiterung-der-rohstoffbasis-20057.html zu finden.

Kontakt

DBI Gas und Umwelttechnik GmbH
Udo Lubenau
Telefon: +49 341 24571-160
Fax: +49 341 24571-136
E-Mail: udo.lubenau@dbi-gruppe.de
Internet: www.dbi-gruppe.de

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8. DBI-Fachforum ENERGIESPEICHER | 26. - 27. September 2017

Um die COP 21 - Ziele in Deutschland umzusetzen, ist die Power-to-Gas-Technologie in Kombination mit der Gasinfrastruktur die derzeit einzige Option, welche eine Dekarbonisierung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität ermöglichen sowie die erforderliche Speicherkapazität bereitstellen kann. Zur Einführung von Power-to-Gas im Energiesystem der Zukunft müssen daher bereits heute perspektivische Aufgaben, deren zeitliche Umsetzung und dafür nötige regulatorische Änderungen diskutiert werden. Aus diesem Anlass heraus veranstaltet die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg ihr nun mehr 8. DBI-Fachforum ENERGIESPEICHER am 26. - 27. September 2017 in Berlin.

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Alternative Nutzung von Biogasanlagen - Wachse aus Biogas für die Kosmetikindustrie

Biogas wird bislang verstromt oder in Biomethan umgewandelt und in die entsprechenden Netze eingespeist. Da die Einspeisevergütungen stark von den förderpolitischen Rahmenbedingungen abhängen, könnte die zusätzliche Herstellung von Biowachsen aus Biogas künftig eine förderunabhängige Perspektive für den wirtschaftlichen Betrieb der aktuell 270 sächsischen Biogasanlagen sein. Ein im Januar 2017 gestartetes Kooperationsprojekt des Fraunhofer IKTS mit vier Unternehmen aus Sachsen und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg zielt darauf ab, die Produktion von Biowachsen an einer Biogasanlage zu demonstrieren und hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit zu bewerten.

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Studie zur Umrüstbarkeit von kohlebefeuerten Kraftwerksanlagen auf Erdgas auf dem deutschen Energiemarkt

Die Umrüstung von Kohlekraftwerken auf Erdgas ist eine Option, CO2- und -Luftschadstoff-Emissionen in Deutschland signifikant zu senken. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer Studie der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH, Leipzig, im Auftrag der Shell Deutschland Oil GmbH.

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Forschungsvorhaben "H2-Netz": Entwicklung innovativer Infrastrukturen zur Versorgung von Verbrauchern im Wasserstoffdorf

Regenerativ erzeugter Wasserstoff ist ein Schlüsselenergieträger der Energiewende. Er kann als Energiespeichermedium zeitliche und räumliche Schwankungen ausgleichen, die bei der Energiebereitstellung und beim Energieverbrauch unvermeidbar sind. Damit Wasserstoff seine Stärke als kohlenstofffreier Energiespeicher („Power-to-Gas“) entfalten und zur Versorgungssicherheit beitragen kann, ist eine zuverlässige und sichere Versorgungsinfrastruktur nötig.

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Hohes fachliches Niveau als Resümee zum DBI-Fachforum GEO-Energie

Mit dem diesjährigen DBI-Fachforum GEO-Energie baute die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg (DBI) auf die Veranstaltung im letzten Jahr auf. Die Vorträge mit der thematischen Spannbreite von den aktuellen Rahmenbedingungen der Erdgasspeicherung – den Forschungsarbeiten zur Wasserstoffspeicherung, verbunden mit der Werkstofftechnik, bis zur Geothermie und der Spannungsanalyse von der Bohrung bis in das Gebirge, wurden für das hohe fachliche Niveau sehr gelobt. In den aufbauenden, angeregten Diskussionen wurden die Themen aus den unterschiedlichen thematischen Blickwinkeln betrachtet und ausgewertet.

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Einsatz von Erdgas in Kohlekraftwerken - eine realistische Option für den Klimaschutz?

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Wasserstoff & Brennstoffzellen vereint zum DBI-Workshop

Die Veranstaltung war geprägt durch thematisch weit gespannte Vorträge beginnend mit einem Block zum Themenkreis Politik, regulatorische Rahmenbedingungen, Förderbedingungen für neue Projekte und Marktchancen.

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22. Fachtagung Nutzung nachwachsender Rohstoffe - Bioökonomie 3.0 vom 16. bis 17. März 2017 in Dresden

Mit seiner bereits seit über 20-jährig währenden Tradition fand vom 16. bis 17. März 2017 in Dresden die „22. Fachtagung Nutzung nachwachsender Rohstoffe – Bioökonomie 3.0“ statt.

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DBI-Fachforum GEO-Energie

Vom 9. - 10. Mai 2017 bietet die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg mit dem DBI-Fachforum GEO-Energie in Berlin ein Podium zum Austausch über die aktuellen Themen der untertägigen Energieversorgung und -speicherung.

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