DBI Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
DBI-Gruppe Slogan

Das HYPOS-Projekt COOMet hat seine Arbeit aufgenommen

Entwicklung eines gekoppelten Verfahrens zur Nutzung von CO2 für die energetisch opimierte Methanol-Herstellung

Methanol ist eine wichtige Grundchemikalie der chemischen Industrie und der Energiewirtschaft. Die Herstellung erfolgt bis jetzt in großtechnischen Anlagen aus fossilen Rohstoffen. Bei hohen Temperaturen und Drücken wird aus den kohlenstoffhaltigen Ausgangsstoffen ein Synthesegas gebildet, welches an einem Katalysator unter großem Energieaufwand zu Methanol umgesetzt wird.

Das Konsortium, federführend durch die TU Bergakademie, entwickelt einen effizienten Prozess, der die CO2-Auskopplung aus Biogas oder Abgasen mit der Methanolsynthese verbindet und die Anwendung milder Prozessbedingungen ermöglicht. Dabei kann das im Waschmittel gebundene CO2 direkt am Katalysator mit dem notwendigen Wasserstoff zu Methanol reagieren, ohne vorher ausgetrieben zu werden. Durch diese innova-tive Maßnahme können die Prozessparameter deutlich gesenkt werden und eine hohe Energieeinsparung erfolgen.

Seit März diesen Jahres arbeitet ein Konsortium bestehend aus dem Institut für Physi-kalische Chemie der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF) und den Unternehmen DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBI-GUT), Advanced Machinery & Technology Chemnitz GmbH (Amtech) und der John Brown Voest GmbH (JBV) im HY-POS-Projekt COOMet an der Entwicklung einer kontinuierlich arbeitenden Laboranlage zur Umsetzung eines Prozesses. Die DBI GUT entwickelt federführend den Gesamtpro-zess und ist für den Betrieb der Technikumsanlage verantwortlich.

Der im Batchbetrieb demonstrierte Prozess basiert auf der Verwendung von Reagenzien, die zur CO2-Abtrennung aus Rauch- und Biogasen verwendet werden können. Anstatt das in diesen Reagenzien gebundene CO2 zur Gewinnung als Reinstoff durch Erhitzung aus diesen Lösungen auszutreiben, wird das beladene Reagenz direkt in einem Dreiphasenreaktor katalytisch zu Methanol unter Rückgewinnung des Abtrennungsreagenz umgesetzt. Dadurch werden Energieeinsparungen ermöglicht, da der Prozess bei niedrigeren Temperaturen und Drücken als beim entsprechenden Gasphasenprozess stattfin-det und die thermische Freisetzung des CO2 aus der Abtrennungsreagenz eingespart wird. Der Prozess hat das Potential, auch den Betrieb in kleineren Anlagen, wie sie z.B. bei Kopplung mit Biogasanlagen benötigt werden, rentabel zu gestalten.


Über TU Bergakademie Freiberg & DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH

Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Ressourcenuniversität, seit 1765
Kontakt: Prof. Dr. Florian Mertens | Leipziger Str. 29 | 09599 Freiberg/Sachsen

DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH
Kontakt: Dr.-Ing. Jörg Nitzsche | Halsbrücker Straße 34 | 09599 Freiberg/Sachsen


Über das Projekt HYPOS

Derzeit engagieren sich rund 114 Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute als Mitglieder im Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany e.V. Das gemein-sam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und dem Cluster Che-mie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, Grünen Wasserstoff aus erneuerbarem Strom im großtechnischen Maßstab für die Chemiein-dustrie, die Elektromobilität und die urbane Energieversorgung herzustellen. Im Rah-men einer Wasserstoff-Modellregion sollen dabei das Chemiestoffnetz, das Erdgasnetz sowie die elektrischen Netze in Ostdeutschland modellhaft miteinander vernetzt wer-den. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

Medienkontakt

Emily Schemmel
Telefon: +49 3731 4195-339
Fax: +49 3731 4195-319

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  emily.schemmel@dbi-gruppe.de

 

Inhaltlicher Ansprechpartner

Dr. Jörg Nitzsche
DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
Telefon: +49 3731 4195-331
Fax: +49 3731 4195-319

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  joerg.nitzsche@dbi-gruppe.de

 

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Das DBI-Fachforum Wasserstoff & Brennstoffzellen vom 7. bis 8. März 2018 in Mainz

Wasserstoff als zukünftiger regenerativer Energieträger und Bindeglied der Sektorenkopplung rückt immer mehr in den Fokus. Viele Ideen um seine Nutzbarkeit kursieren in der Öffentlichkeit. Einige dieser Ideen erreichen mittlerweile eine Reife, die für den industriellen Einsatz sehr interessant erscheinen. Das DBI-Fachforum Wasserstoff & Brennstoffzellen in Mainz nimmt diese Themen auf und möchte sie im Expertenkreis präsentieren und diskutieren.

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COP 23 – UN-Klimakonferenz 2017 – Mitwirken der DBI Gruppe

Zur UN-Klimakonferenz in Bonn nutzte die DBI-Gruppe am 16. November 2017 die Möglichkeit, das ThemaPower-to-Gas als wichtige Technologie zur Erreichung der Klimaziele und der Sektorkopplung, zu positionieren. Gert Müller-Syring, Fachgebietsleiter Gasnetze/Gasanlagen, präsentierte die Forschungsergebnisse aus der DBI-Gruppe und dem DVGW während des Sustainable Energy Day im russischen Pavillon zur Session „The role of natural gas in a low-carbon economy”.

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Die DBI-Gruppe unterstützt die Vorbereitung der LÜKEX 2018

Am 9. November 2017 informierte die DBI-Gruppe durch Gert Müller-Syring, Fachgebietsleiter Gasnetze/Gasanlagen, die Teilnehmer des 1. Thementags der LÜKEX 2018 über die Aufgaben, die Infrastrukturelemente sowie die heutige und zukünftige Rolle der Gaswirtschaft im deutschen Energiesystem.

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2. Sächsischer Innovationstag

Am 26.10.2017 nutzte die DBI gemeinsam mit Partnern der Sächsischen Industrie Forschungsgemeinschaft e.V (SIG) die Möglichkeit, sich zum 2. Sächsischen Innovationstag der SIG in der IHK Chemnitz zu präsentieren. Dr. Jörg Nitzsche (DBI) stellte in seinem Speed Science - Vortrag „Forschung und Entwicklung zur dezentralen Wasserstofferzeugung“ das Projekt HydroGin kurz vor.

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Erdgas statt Kohle

Philipp Pietsch, DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBI), stellte in seinem Vortrag am 18. Oktober 2017 zum 49. Kraftwerkstechnischem Kolloquium in Dresden das Ergebnis der „Studie zur Umrüstbarkeit von kohlebefeuerten Kraftwerksanlagen auf Erdgas in Deutschland“ vor.

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Power-to-Gas - JETZT in die Zukunft investieren!

Bereits zum achten Mal in Folge veranstaltete die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg (DBI) ihr DBI-Fachforum ENERGIESPEICHER in Berlin. Eine fast ausgebuchte Veranstaltung zeigt das hohe Interesse und die Wichtigkeit der Technologie Power-to-Gas (PtG). Vom 26. bis 27. September 2017 informierten und diskutierten Experten und interessierte Fachkollegen über diese Technologie, deren Marktchancen, bestehende Geschäftsmodelle sowie über Ergebnisse und Informationen aus abgeschlossenen bzw. laufenden Forschungs- und Demonstrationsvorhaben.

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1. DBI - Symposium FerroKat in Leipzig

Aufbauend auf das erfolgreiche Innovationsforum „FerroKat“ im Februar 2016, richtet die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg das 1. DBI-Symposium FerroKat in Leipzig vom 14. bis 15. November 2017 zum Austausch über die Thematik eisenbasierte Katalysatoren aus.

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Forschungsprojekt „BioKorrMin“ erfolgreich abgeschlossen

Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Alterung, insbesondere die Biokorrosion, an Materialien in einer Biogasanlage abzubilden und die Alterungsmechanismen zu verstehen. Dazu wurden in einem Langzeitversuch Kunststoffe und Metalle über zwei Jahre mit unterschiedlichen Biogasqualitäten beaufschlagt und die Bildung von Biofilmen sowie die Änderung der Materialeigenschaften untersucht.

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Projekt zur adsorptiv-biologischen Entfernung von Röntgenkontrastmitteln aus Abwässern gestartet

Immer mehr Arzneimittel gelangen über Haushalte, soziale Einrichtungen (Krankenhäuser, Rehazentren) und durch die Landwirtschaft in das Abwasser und anschließend, wegen unzureichender Entfernung bzw. Abtrennung während der Abwasseraufbereitung, in die Umwelt. Insbesondere in Regionen, welche Trinkwasser aus Uferfiltrat gewinnen, steigt die Belastung durch Arzneimittel. Eine technische Lösung für diese Problematik ist die Nutzung biologischer Aktivkohlefilter in der Abwasseraufbereitung. Am DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg wurde hierzu das Projekt „BioX“ ins Leben gerufen.

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Start der Projektphase II des Projektes "Biologisches Repowering zur Erhöhung der Biogasanlagenleistung (BioRePow)"

Die bedarfsgerechte Erzeugung und Bereitstellung von elektrischem Strom ist eine der großen Herausforderung der Energiewirtschaft, besonders im Blick auf die zunehmende Einspeisung von Strom aus den erneuerbaren Energien. Die Umwandlung von elektrischem Überschussstrom in den chemischen Energieträger Wasserstoff durch Power-to-Gas Verfahren mit anschließender biologischer Methanisierung sowie die Einspeisung in bzw. die Verteilung durch das Erdgasnetz bietet einen Lösungsweg für den Umgang mit diesen fluktuierenden Energieerzeugungsarten. Die Entwicklung der biologischen Methanisierung wird in der aktuell gestarteten zweiten Projektphase des Forschungsprojektes „BioRePow“ als Teilprojekt des Leitechnologievorhabens „inTebi“ weiter vorangetrieben.

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