DBI Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
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Forschungsprojekt „BioKorrMin“ erfolgreich abgeschlossen

IGF-Vorhaben-Nr.: 17958 BG

Untersuchungen zu den Wirkprinzipien und Auswirkungen von mikrobiell induzierter Biokorrosion und Alterung von Bauteilen in biogasführenden Anlagen und Möglichkeiten zur Minimierung oder Verhinderung (BioKorrMin)

Das Forschungsprojekt „BioKorrMin“ wurde erfolgreich abgeschlossen. Das Ziel des Vorhabens wurde erreicht.

Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Alterung, insbesondere die Biokorrosion, an Materialien in einer Biogasanlage abzubilden und die Alterungsmechanismen zu verstehen.

Dazu wurden in einem Langzeitversuch Kunststoffe und Metalle über zwei Jahre mit unterschiedlichen Biogasqualitäten beaufschlagt und die Bildung von Biofilmen sowie die Änderung der Materialeigenschaften untersucht.
Hierfür wurden erfolgreich mikrobiologisch-molekularbiologische Methoden entwickelt und optimiert. Anhand dieser konnte gezeigt werden, dass für eine Biofilmbildung auf unterschiedlichen Kunststoff- und Metalloberflächen in den verschiedenen Prozessstufen einer Biogasanlage ein längerer Zeitraum als zwei Jahre benötigt wird.

Die Materialeigenschaften (mechanische Eigenschaften und thermische Stabilität) sowie die Oberflächen der Kunststoffe waren nach der Einlagerung nahezu unverändert. Edelstahl zeigte keine Änderungen in seiner Struktur oder den Materialeigenschaften, wohingegen Kupfer Reaktionen mit dem beaufschlagten Gas und deutliche Korrosionserscheinungen zeigte und daher nicht für Biogasanlagen geeignet ist.
Selbst an Reklamations- bzw. Ausbauteilen, die über viele Jahre (> 10 Jahre) in Biogasanlagen im Einsatz waren, konnte kein kritischer Biofilm identifiziert werden. Anhand von Untersuchungen zum Bauteilverhalten von Reklamations- bzw. Ausbauteilen konnte ein Weiterbetrieb dieser gewährleistet werden.
Zusammenfassend bestehen, auf Basis der durchgeführten Untersuchungen, keine Bedenken im Hinblick auf die Dauergebrauchstauglichkeit der untersuchten Materialien. Es konnte bestätigt werden, dass die in den Richtlinien für Biogasanlagen vorgesehenen Materialien über viele Jahre (biokorrosions-) beständig sind.

Projektpartner

FSt. 1: DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
FSt. 2: Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V.
FSt. 3: SKZ - KFE gGmbH


Danksagung

Das IGF-Vorhaben 17958 BG der Forschungsvereinigung Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Wir danken zudem den Firmen Westfälische Kunststofftechnik GmbH, Frank GmbH und Georg Fischer Deka GmbH für die umfangreiche Bereitstellung von Probematerialien sowie der schwaben netz gmbh für die Möglichkeit die Langzeitversuche an der Biogasaufbereitungsanlage Graben/ Lechfeld durchführen zu können.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

            

Mehr Informationen

www.dbi-gruppe.de

Medienkontakt

Emily Schemmel
DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
Telefon: +49 3731 4195-339
Fax: +49 3731 4195-319
E-Mail: emily.schemmel@dbi-gruppe.de
Internet: www.dbi-gruppe.de

Inhaltlicher Ansprechpartner

Enrico Schuhmann
DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg
Telefon: +49 3731 4195-336
Fax: +49 3731 4195-319
E-Mail: enrico.schuhmann@dbi-gruppe.de
Internet: www.dbi-gruppe.de

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1. DBI - Symposium FerroKat in Leipzig

Aufbauend auf das erfolgreiche Innovationsforum „FerroKat“ im Februar 2016, richtet die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg das 1. DBI-Symposium FerroKat in Leipzig vom 14. bis 15. November 2017 zum Austausch über die Thematik eisenbasierte Katalysatoren aus.

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Forschungsprojekt „BioKorrMin“ erfolgreich abgeschlossen

Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Alterung, insbesondere die Biokorrosion, an Materialien in einer Biogasanlage abzubilden und die Alterungsmechanismen zu verstehen. Dazu wurden in einem Langzeitversuch Kunststoffe und Metalle über zwei Jahre mit unterschiedlichen Biogasqualitäten beaufschlagt und die Bildung von Biofilmen sowie die Änderung der Materialeigenschaften untersucht.

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Projekt zur adsorptiv-biologischen Entfernung von Röntgenkontrastmitteln aus Abwässern gestartet

Immer mehr Arzneimittel gelangen über Haushalte, soziale Einrichtungen (Krankenhäuser, Rehazentren) und durch die Landwirtschaft in das Abwasser und anschließend, wegen unzureichender Entfernung bzw. Abtrennung während der Abwasseraufbereitung, in die Umwelt. Insbesondere in Regionen, welche Trinkwasser aus Uferfiltrat gewinnen, steigt die Belastung durch Arzneimittel. Eine technische Lösung für diese Problematik ist die Nutzung biologischer Aktivkohlefilter in der Abwasseraufbereitung. Am DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg wurde hierzu das Projekt „BioX“ ins Leben gerufen.

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Start der Projektphase II des Projektes "Biologisches Repowering zur Erhöhung der Biogasanlagenleistung (BioRePow)"

Die bedarfsgerechte Erzeugung und Bereitstellung von elektrischem Strom ist eine der großen Herausforderung der Energiewirtschaft, besonders im Blick auf die zunehmende Einspeisung von Strom aus den erneuerbaren Energien. Die Umwandlung von elektrischem Überschussstrom in den chemischen Energieträger Wasserstoff durch Power-to-Gas Verfahren mit anschließender biologischer Methanisierung sowie die Einspeisung in bzw. die Verteilung durch das Erdgasnetz bietet einen Lösungsweg für den Umgang mit diesen fluktuierenden Energieerzeugungsarten. Die Entwicklung der biologischen Methanisierung wird in der aktuell gestarteten zweiten Projektphase des Forschungsprojektes „BioRePow“ als Teilprojekt des Leitechnologievorhabens „inTebi“ weiter vorangetrieben.

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Das HYPOS-Projekt COOMet hat seine Arbeit aufgenommen

Ein neues Niedertemperaturverfahren zur Synthese von Methanol aus Wasserstoff und im Waschmittel gebundenem Kohlendioxid wird von der TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) gemeinsam mit den Firmen DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBl-GUT). Advanced Machinery & Technology Chemnitz GmbH (Amtech) und der John Brown Voest GmbH (JBV) im HYPOS-Projekt COOMet entwickelt.

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Kleinstbiogasanlagen für Haushalte in Kolumbien

In einem vier-monatigem Projektaufenthalt in Kolumbien mit Vor- und Nachbereitungsphase in Deutschland sollte im Rahmen eines Praxissemesters des Studenten Freddy Burghardt die Etablierung von Kleinstbiogasanlagen in Kolumbien angestrebt und untersucht werden. Damit soll es zukünftig Familien auf dem Land ermöglicht werden, durch Nutzung von Biogas auf Holz oder Flüssiggas, auf Brennstoffressource verzichten zu können. Diese Aufgabe entstand auf Nachfrage der kolumbianischen Umweltbehörde Corporación Autónoma Regional de Cundinamarca und durch die Initiative der Fördergesellschaft für Erneuerbare Energien e.V. sowie weiteren Projektpartnern.

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Projektstart Verbundprojekt: Schaffung einer GIS-Online-Plattform für den Aufbau einer Flüssigerdgasinfrastruktur (LNG-GIS)

Das vom BMVI im Rahmen des Förderprogramms mFUND geförderte Verbundprojekt „LNG-GIS“ ist im April 2017 gestartet. Involviert sind neben der DBI - Gastechnologisches Institut Freiberg gGmbH die Nexiga GmbH aus Bonn sowie die Software-Service John GmbH aus Ilmenau. Dem Kick-Off am 15.05.2017 folgt ein Treffen aller im Rahmen von mFUND geförderten Institutionen am 02.08.17 in Berlin.

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Alternative Nutzung von Biogasanlagen - Wachse aus Biogas für die Kosmetikindustrie

Biogas wird bislang verstromt oder in Biomethan umgewandelt und in die entsprechenden Netze eingespeist. Da die Einspeisevergütungen stark von den förderpolitischen Rahmenbedingungen abhängen, könnte die zusätzliche Herstellung von Biowachsen aus Biogas künftig eine förderunabhängige Perspektive für den wirtschaftlichen Betrieb der aktuell 270 sächsischen Biogasanlagen sein. Ein im Januar 2017 gestartetes Kooperationsprojekt des Fraunhofer IKTS mit vier Unternehmen aus Sachsen und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg zielt darauf ab, die Produktion von Biowachsen an einer Biogasanlage zu demonstrieren und hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit zu bewerten.

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Hohes fachliches Niveau zum DBI-Fachforum GEO-Energie

Ein rundum gelungenes DBI-Fachforum zum Thema GEO-Energie vom 9.-10. Mai 2017 in Berlin mit großer Themenspannbreite und interessanten Diskussionen. Mit dem diesjährigen DBI-Fachforum GEO-Energie baute die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg (DBI) auf die Veranstaltung im letzten Jahr auf. Die Vorträge mit der thematischen Spannbreite von den aktuellen Rahmenbedingungen der Erdgasspeicherung – den Forschungsarbeiten zur Wasserstoffspeicherung, verbunden mit der Werkstofftechnik, bis zur Geothermie und der Spannungsanalyse von der Bohrung bis in das Gebirge, wurden für das hohe fachliche Niveau sehr gelobt.  

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